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Schönheitschirurgie
und kosmetische Chirurgie...
Dieses Spezialgebiet innerhalb der
plastischen Chirurgie ist ein ständig sich dynamisch
entwickelndes Fachgebiet mit wichtigen Impulsen aus
den USA. Die Plastische Chirurgie hingegen ist ein selbständiges
Gebiet der operativen Fächer nach der Weiterbildungsordnung
der deutschen Ärztekammer. Unsere Berhandlungsmethoden
sind selbstverständlich auf dem aktuellesten Stand
der Medizin und werden laufend durch Schulungen und
Fortbildungsmaßnahmen zum Wohle unserer Patienten
weiterentwickelt. Um Ihnen einen kleinen Einblick zu
verschaffen, haben wir nachfolgend die wichtigsten Methoden
zusammengefasst und erläutert. |
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Fettabsaugung
(engl.: Liposuction) |
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Fettabsaugung ist ein chirurgischer
Eingriff, um im Körper gelagertes Fettgewebe mit einem
Vakuum (erzeugt durch eine Motorpumpe oder spezielle Spritze)
abzusaugen. Die Operation ist in jeder Körperregion möglich.
Sie eignet sich für Problemzonen, aber nicht zur Gewichtsreduktion.
Wir arbeiten mit der modernen "Tumeszenz-Technik"
(auch "feuchtes Absaugen" genannt). Bei diesem
Verfahren wird eine Kochsalzlösung zusammen mit einem
Betäubungs- und die Gefäße verengenden Mittel in das Gewebe
eingespritzt. Die aufgeschwemmten Fettzellen werden dann
unter Druck "herausgewaschen". Diese Methode
benötigt nur einzelne kleine Stiche sowie spezielle dünne
Absaugkanülen. Das Ergebnis in der behandelten Region
bleibt dauerhaft bestehen (Ausnahme: wenn Sie später insgesamt
exzessiv an Gewicht zunehmen sollten). Nach der Operation
ist das Tragen eines speziellen Kompressionskleidungsstückes
(Mieder, Hose o.ä.) für die nächsten 6 bis 8 Wochen erforderlich.
Mit den sportlichen Aktivitäten kann in der Regel 4 Wochen
nach dem Eingriff begonnen werden. Übermäßige
Schmerzen treten nach der schonenden Behandlung selten
auf und die Bewegungsfähigkeit ist nicht eingeschränkt.
Eine anfängliche Hämatomverfärbung der Haut und vorübergehend
vermindertes Gefühlsempfinden bei der Berührung der Hautoberfläche
im behandelten Bereich sind möglich. |
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Facelift
(oft in Verbindung mit Halslift) |
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Durch den Eingriff wird die erschlaffte
Haut neu angespannt, was dem Gesicht und dem Hals ein
jüngeres Aussehen verleiht. Hierbei werden Falten
durch die neue Spannung der Haut geglättet.
Um sichtbare Narben zu vermeiden, wird der Schnitt teilweise
im behaarten Kopfbereich und hinter den Ohren geführt,
lediglich eine kurze Strecke des Schnittes liegt vor dem
Ohr und ist später kaum sichtbar.
Der Eingriff kann – je nach Befund – in lokaler
Anästhesie oder in Narkose ausgeführt werden.
Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel
einen Tag. |
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Brustvergrößerung
(Mammaaugmentation) |
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Diese Operation wird bei den kleinen,
atrophischen, unterentwickelten oder bei asymmetrischen
Brüsten durchgeführt. Die Vergrößerung
erfolgt wahlweise durch die Implantation eines Silikongel-
oder Kochsalzlösungs-gefüllten Kissens, das
entweder unter der Haut oder unter dem Brustmuskel platziert
wird. Durch die Operation wird die spätere Stillfähigkeit
nicht beeinflußt. Der Schnitt kann in der Brustumschlagsfalte,
im Bereich der Brustwarze oder in der Achselhöhle
gelegt werden und ist somit nach der Heilung so gut wie
nicht sichtbar. Die Zusammensetzung der Kochsalzlösung
entspricht der normalen Gewebeflüssigkeit, so ist
diese Lösung vollkommen "physiologisch".
Der Nachteil dieser Implantate ist, daß sie sich
wie "wassergefüllte Ballons" tasten und
somit etwas unnatürlich anfühlen.
Die Behandlung kann sowohl ambulant als auch stationär
durchgeführt werden. Für die 1. Woche ist körperliche
Schonung empfehlenswert, in den ersten 4 Wochen nach der
Operation sollten intensivere Sportarten (z.B. Squash,
Jazz-Gymnastik etc.) nicht betrieben werden. |
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Brustverkleinerung
(Mammareduktionsplastik) |
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Die Operation wird bei zu großen
Brüsten (hormonell oder konstitutionell bedingt)
oder bei Hängebrüsten mit erschlafftem Haut-Bindegewebe
durchgeführt.
In allen Fällen ist eine Neupositionierung der zu
tief sitzenden Brustwarzen erforderlich. Im Regelfall
wird der Schnitt um die Brustwarze herum und eine kurze
Strecke unterhalb der Brustwarze gelegt. Nach Entfernung
der überschüßigen Gewebeanteile (Drüsenkörper,
Fett, Haut) wird die Brust mit der Naht neu geformt. Mit
der modernen Operationstechnik kann die Größe
der Busen dem individuellen Wunsch angepaßt werden
und läßt sich auf Dauer eine ästhetisch
schöne Brustform erreichen. Für die Operation
ist die Vollnarkose und ein kurzer stationärer Aufenthalt
empfehlenswert. Nach der Operation ist das Tragen eines
speziellen BH erforderlich. |
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| Diese Operation dient zur Korrektur
der Hängebusen, wenn der Zustand nur durch die Erschlaffung
der Haut (Bindegewebsschwäche; Zustand nach extremer
Gewichtsreduktion) zustande kommt. Eine Neupositionierung
der Brustwarze ist nicht immer notwendig, häufig
reicht ein kleiner Schnitt unterhalb/außen der Brustwarze.
Mit dieser modernen Operationstechnik ist es möglich
eine schöne Brustform auf Dauer zu erreichen. Für
die Operation empfehlen wir die Vollnarkose und einen
kurzen stationären Aufenthalt. |
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Faltenbehandlung
mit Spritzen |
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Unterspritzung (oder Ausschaltung
der erhöhten Muskelaktivität): Die Faltenbildung
der Haut ist eigentlich ein natürlicher Prozeß
und wird durch den Verlust an Elastizität und natürlichem
Bindegewebe verursacht. Das chronologische Alter (=Zahl
der Jahre) und das biologische Alter (=Intensität
der regressiven Vorgänge) sind individuell sehr
unterschiedlich; manche Menschen behalten relativ lange
eine faltenfreie oder faltenarme Haut, bei anderen macht
sich frühzeitig eine ausgeprägte Faltenbildung
bemerkbar. Heutzutage weiß man, daß gewisse
Umwelteinflüsse (z.B. intensive Sonnenbestrahlung)
die biologische Alterung (und damit die Faltenbildung)
beschleunigen können.
Zur Behandlung der Falten gibt es unterschiedliche Methoden:
- Die Haut wird nachgespannt und der überschüssige
Anteil entfernt bei dem sog. Lifting.
- Bei der Entfernung der oberflächlichen Hautschichten
(mechanisch: Abschleifen; chemisch: Peeling, photoelektrisch:
Laser) wird ein verstärkter Regenerationsprozeß
(=Rejuvenation=Verjüngung) angeregt.
- Mit Einspritzung kann man den wesentlichen Bestandteil
der Haut, das in der Lederhaut gebildete Kollagen,
ersetzen (Kollagen-Behandlung).
Die modernen Präparate für die Unterspritzung
werden synthetisch hergestellt. Der Wirkstoff wird kurz
nach der Einspritzung in die Haut integriert und funktioniert
als Stützmaterial. Das Material, wie andere Körpersubstanzen
auch, unterliegt einem ganz normalen Stoffwechselprozeß:
nach einer gewissen Zeit wird es abgebaut und durch
neue Strukturen ersetzt. Das ist die Erklärung,
warum eine Wiederholung der Einspritzung von Zeit zu
Zeit wieder notwendig werden kann.
Erfreulicherweise ist es gelungen, einen so hohen Reinheitsgrad
der genannten Präparate zu erreichen, daß
ein rutinemäßiger Allergietest nicht mehr
notwendig ist.
Die Behandlung erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl.
Die Präparate eignen sich — außer der
Faltenbehandlung — auch zum Ausgleich von narbigen
Einziehungen (Unfallnarben, Akne-Narben usw.) oder zur
Lippenrandaufpolsterung (sog. "Schmollmund").
Eine andere Möglichkeit ist die spezielle Ausschaltung
der erhöhten Muskelaktivität bei den sog.
„mimischen“ oder „dynamischen“
Falten (z.B. Zornesfalten). Zuerst haben amerikanische
Augenärzte dieses Medikament (stammt von einem
Bakterium-Toxin) beim idiopatischen Blepharospasmus
(Augenlidkrampf und Augenlidzuckungen) mit großem
Erfolg eingesetzt. Es hat sich herausgestellt, daß
man mit einer minimalen ungefährlichen Dosis bestimmte
Muskelfaser mit großer Treffsicherheit ausschalten
und blockieren kann, ohne daß die Gesamtfunktion
in irgendeinerweise gestört wird. So wurde das
Medikament auch von den plastischen Chirurgen zur Behandlung
von Gesichtsfalten als Ergänzung zur Faltenunterspritzung
übernommen.
Durch eine winzige Spritze werden gezielt die einzelnen
gewünschten Muskel, die bei der Faltenbildung eine
Rolle spielen, infiltriert. Die eigentliche Wirkung
der Spritze tritt erst nach 3-5 Tagen auf und sie dauert
6-8 Monate an. Nach dieser Zeit kann eine neue Spritze
erforderlich werden.
Allergie (Überempfindlichkeit) gegen dieses Mittel
ist nicht bekannt. Eine geringe Blutergußbildung
an der Einstichstelle ist möglich. Infektionen
wurden nicht beobachtet. Die gefährliche Grenze
des Mittels beginnt erst bei der 100-fachen Dosis der
sonst üblich verwendeten Menge. Muskellähmungen
sind auch nicht beobachtet worden, aber nach der Spritze
bei den Stirnfalten werden die Patienten nicht in der
Lage sein die Stirn ganz hochzuziehen. |
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Diese Operation wird am häufigsten
bei den sog. „abstehenden Ohren“ durchgeführt.
Diese Fehlstellung der Ohrmuschel entsteht meistens durch
eine Anomalie der Knorpelbildung, die sog. >Anthelix-Falte<
ist bei diesen Personen zu gering ausgeprägt.
Die früheren Operationsmethoden arbeiteten mit Durchtrennung
und Neuformung des Knorpels. Dementsprechend war die Operation
(meistens Vollnarkose) und die Nachbehandlung (spezielle
Verbände, wochenlang) kompliziert. Die vom Hr. Dr.
Merck entwickelte sog. "Faden-Methode" arbeitet
nur mit Nähten, diese Nähte werden an der Hinterseite
des Ohres durch kleine Stiche eingbracht. Es hat sich
auch bei den Langzeitergebnissen gezeigt, daß die
Methode einfach und effektiv ist. Für den ambulanten
Eingriff reicht bei Erwachsenen die örtliche Betäubung
aus. Der Effekt der Operation ist sofort (bereits während
der Operation!) sichtbar, die Schwellung verliert sich
in den nachfolgenden 8-10 Tagen komplett. |
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Nasenkorrektur
(Rhinoplastik)
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Die Nase, außer der Funktion als
Atmungsorgan, spielt eine wichtige Rolle in der Ausdrucksform
und im Gleichgewicht des Gesichtes und des Gesichtsprofils.
Durch die Korrektur einer fehlgeformten (oder zu großen)
Nase kann die Harmonie des Gesichtes wiederhergestellt
werden.
Zielsetzung und Operation: bei der Operation (empfehlenswert:
Vollnarkose) wird lediglich ein kleiner Schnitt am Nasensteg
außen, die sonstigen Schnitte im Naseninneren gelegt.
Dann erfolgt die Korrektur am Nasengerüst: Entfernung
eines knöchernen Höckers, Verkleinerung und
Modellierung des Knorpels — bei der Durchführung
der einzelnen Schritte kann der ästhetische Wunsch
der Patienten weitgehend berücksichtigt werden. Für
die 1. Woche nach der Operation (empfehlenswert: 2-3 Tage
stationärer Aufenthalt) ist das Tragen einer Nasenschiene
erforderlich. In dieser Zeit bilden sich die unangenehmen
Begleiterscheinungen der Operation (Blutergüsse,
Oedeme) zurück. Nach 2 Wochen können Sie sich
Ihren Mitmenschen zeigen, aber ein ganzes Jahr kann vergehen,
bis die neue Nase die endgültige Form hat. |
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Diese Operation wird bei erschlafften,
hängenden Oberlidern (sog. "Schlupflider")
oder bei ausgeprägten Tränensäcken im Bereich
der Unterlider durchgeführt. Nicht selten ist die
Operation an den Unter- und Oberlidern gleichzeitig erforderlich.
Die dünne Haut der Augenlider heilt mit einer zarten,
exzellenten Narbe, die man später kaum erkennen kann.
Die Operation kann mit anderen Operationen im Gesichtsbereich
(z.B. Face lift) kombiniert werden. Ob und in welchen
Fällen örtliche Betäubung oder Narkose
gewählt wird oder ob der Eingriff ambulant oder stationär
durchgeführt wird, hängt von den individuellen
Wünschen der einzelnen Patienten ab.
Der Eingriff ist sehr effektiv, es ist nich selten, daß
das Ergebnis 8-10 Jahre konstant bleibt. |
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FAQ (häufig
gestellte Fragen)
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Wie hoch fallen die Kosten der einzelnen
Operationen aus?
Die Op-Kosten werden von vielen Faktoren beeinflußt.
Nur um die wichtigsten zu erwähnen: Dauer des Eingriffes,
örtliche Betäubung oder Allgemeinnarkose, ambulant
oder stationär. Eine exakte, individuelle Kostenaufstellung
ist erst nach einer detaillierten Untersuchung möglich
und sinnvoll. Wovon hängt es ab, ob eine
Operation ambulant oder stationär durchgeführt
wird?
Grundsätzlich gilt, daß die durch die Operation
ausgelöste Belastung der Patienten entscheidend ist.
Darüber hinaus wichtige Gesichtspunkte sind: Alter
des Patienten, Fahrtzeit nach der Behandlung bis nach
Hause, ist der Patient auf sich alleine gestellt oder
steht jemand (Familienangehörige etc.) in den Stunden
nach der Operation und in der Nacht hinterher zur Verfügung.
Diese Faktoren sind die wichtigsten, weil im Rahmen der
Behandlung als oberstes Prinzip gilt: höchste Sicherheit
für die Patienten. Wenn die Sicherheit aus welchen
Gründen auch immer nur unter stationären Bedingungen
gewährleistet werden kann, werden wir die stationäre
Betreuung vorziehen.
Können nach diesen Operationen Komplikationen auftreten?
Komplikationen können praktisch nach jeder Operation
auftreten. Bei den kosmetischen (ästhetischen) Operationen,
die keineswegs >lebensnotwendig< sind, ist es eminent
wichtig, daß die Patienten ausführlich und
in vollem Unfang über die möglichen Komplikationen
aufgeklärt werden. Der Operateur wird Ihnen diesbezüglich
detaillierte Auskunft geben. |
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